Fenster der Vergangenheit
„Fenster in die Vergangenheit“ (2015-2019): Die    Flyer    beleuchten    historische    und    geografische    Themen    über    Küttigen. Erhältlich    sind    sämtliche    Nummern    beim    Autor.    Als    Grundlage    dienen Archivstudien,   Fotos   sowie   lebendige   Schilderungen   von   Leuten   im   Dorf,   und ebenso   wird   auf   einschlägige   Bücher   (die   Dorf-,   Kirchen-   und   Schulchronik von   Küttigen)   zurückgegriffen.   Zur   bildlichen   Darstellung   auf   der   Hauptseite gibt    teilweise    in    einem    separaten    Begleittext    genauere    Auskunft.    In    loser Folge   finden   dazu   auch   geführte   Dorfrundgänge   in   Zusammenarbeit   mit   dem Jurapark Aargau statt.
Beitrag vom Autor: Kurt Graf - Gfeller Bollweg 17 5024 Küttigen Tel. 062 827 17 53 kulygraf@bluewin.ch
Nächster Wechsel ca. 2. Quartal Oktober2021
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Dorfgeschichte No. 39
Wussten Sie, dass . . . . . . an Bushaltestellen speziell entworfene Abfallbehälter aufgestellt sind?
Bekanntlich    gibt    es    stilvolle    Design    Möbel,    aber    weniger    bewusst    nehmen    wir solche   kunstvoll   gestalteten   Gegenstände   in   Strassen,   öffentlichen   Anlagen   und Bahnhöfen   wahr.   Ein   Beispiel   stellen   die   verchromten   Blechzylinder   dar,   die   zur Beseitigung    von    unterwegs    anfallendem    Abfall    dienen.    Effektiv    sind    sie    das Ergebnis   einer   doppelten   Analyse   –   sie   sollen   nämlich   bestimmen   Zwecken   dienen und   gleichzeitig   ästhetischen   Ansprüchen   genügen.   Der   abgebildete   Abfalleimer ist    gewissermassen    ein    Kunstwerk,    das    die    klar    vorgegebenen    Bedürfnisse abdecken    muss.    Zeitungen    und    kleine    Abfälle    werden    im    unteren    Einwurf entsorgt, Raucherwaren in der oberen Öffnung. Der   Urheber   dieser   Philosophie   heisst   Werner   Zemp.   Er   stammt   aus   Wolhusen   am Eingang    zum    luzernischen    Entlebuch.    Zunächst    absolvierte    er    eine    Lehre    als Möbelschreiner,   dann   Kurse   an   der   damaligen   Kunstgewerbeschule   Luzern   und weiter    eine    Ausbildung    zum    Innenarchitekten    in    Lenzburg.    Nachdem    er    1970 entscheidende   Impulse   an   der   Hochschule   für   Gestaltung   in   Ulm   erhalten   hatte, begann    er    Mixer,    Kaffeemaschinen,    Briefkästen    und    andere    Gegenstände    des täglichen      Lebens      zu      entwerfen.      Seither      tragen      viele      praktischen      und formvollendeten    Objekte    –    auch    die    Tafeln    an    unseren    Bushaltestellen    -    die Handschrift   von   Werner   Zemp.      Als   berühmter   Kunstschaffender   besitzt   „Wetz“   die Gebäude des ehemaligen Radio Landessenders Beromünster.   
Fenster der Vergangenheit
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Beitrag vom Autor: Kurt Graf Bollweg 17 5024 Küttigen Tel. 062   827  17  53  kulygraf@bluewin.ch
„Fenster in die Vergangenheit“ (2015-2019): Die    Flyer    beleuchten    historische    und    geografische    Themen    über    Küttigen. Erhältlich    sind    sämtliche    Nummern    beim    Autor.    Als    Grundlage    dienen Archivstudien,   Fotos   sowie   lebendige   Schilderungen   von   Leuten   im   Dorf,   und ebenso   wird   auf   einschlägige   Bücher   (die   Dorf-,   Kirchen-   und   Schulchronik von   Küttigen)   zurückgegriffen.   Zur   bildlichen   Darstellung   auf   der   Vorderseite gibt   jeweils   ein   Begleittext   auf   der   Rückseite   genauere   Auskunft.   In   loser   Folge finden    dazu    auch    geführte    Dorfrundgänge    in    Zusammenarbeit    mit    dem Jurapark Aargau statt.
Dorfgeschichte 39
Bekanntlich    gibt    es    stilvolle    Design    Möbel,    aber    weniger    bewusst    nehmen    wir solche   kunstvoll   gestalteten   Gegenstände   in   Strassen,   öffentlichen   Anlagen   und Bahnhöfen   wahr.   Ein   Beispiel   stellen   die   verchromten   Blechzylinder   dar,   die   zur Beseitigung    von    unterwegs    anfallendem    Abfall    dienen.    Effektiv    sind    sie    das Ergebnis   einer   doppelten   Analyse   –   sie   sollen   nämlich   bestimmen   Zwecken   dienen und   gleichzeitig   ästhetischen   Ansprüchen   genügen.   Der   abgebildete   Abfalleimer ist    gewissermassen    ein    Kunstwerk,    das    die    klar    vorgegebenen    Bedürfnisse abdecken    muss.    Zeitungen    und    kleine    Abfälle    werden    im    unteren    Einwurf entsorgt, Raucherwaren in der oberen Öffnung. Der   Urheber   dieser   Philosophie   heisst   Werner   Zemp.   Er   stammt   aus   Wolhusen   am Eingang    zum    luzernischen    Entlebuch.    Zunächst    absolvierte    er    eine    Lehre    als Möbelschreiner,   dann   Kurse   an   der   damaligen   Kunstgewerbeschule   Luzern   und weiter    eine    Ausbildung    zum    Innenarchitekten    in    Lenzburg.    Nachdem    er    1970 entscheidende   Impulse   an   der   Hochschule   für   Gestaltung   in   Ulm   erhalten   hatte, begann    er    Mixer,    Kaffeemaschinen,    Briefkästen    und    andere    Gegenstände    des täglichen      Lebens      zu      entwerfen.      Seither      tragen      viele      praktischen      und formvollendeten    Objekte    –    auch    die    Tafeln    an    unseren    Bushaltestellen    -    die Handschrift   von   Werner   Zemp.      Als   berühmter   Kunstschaffender   besitzt   „Wetz“   die Gebäude des ehemaligen Radio Landessenders Beromünster.   
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