Kommission Kulturgut Küttigen  
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen in gewissen Abständen, stets andere, interessante Objekte aus unserem Schaulager.
 Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Die  Hobelbank  ist die traditionelle Werkbank des Schreiners. Die    meist    recht    starke    (> 50 mm)    Arbeitsfläche    aus  Hartholz  (überwiegend aus  Rotbuche)      ruht     auf     einem     stabilen     Gestell,     welches     die     starken Schubkräfte, die bei Arbeiten wie beim  Hobeln  entstehen, leicht aufnimmt. Die    Hobelbank    hebt    sich    durch    die    vorhandenen    Spannmöglichkeiten    von einer   normalen   Werkbank   ab.   Im   Allgemeinen   verfügt   sie   an   der   linken   Seite über eine Vorderzange und an der rechten Seite über eine Hinterzange. Diese  Spannzangen  sind   bei   alten   Hobelbänken   noch   vollkommen   aus   Holz gearbeitet.     Bei     neueren     Modellen     sind     die     hölzernen     Spannbacken     an einer  Flach-    oder    Trapezgewindespindel  mit    Führungsstangen    aus    Stahl befestigt,    um    eine    möglichst    exakte    Parallelität    und    damit    bei    einseitiger Belastung   gleichmäßige   Drücke   über   die   komplette   Fläche   zu   erreichen.   Das Rundholz,    mit    dem    die    Zangen    festgezogen    werden,    wird    Bankschlüssel genannt. Mit   der   Hinterzange   können Werkstücke nicht   nur   gegen   den Tisch,   sondern auch    mit    Bankhaken    auf    der    Oberfläche    der    Hobelbank    gespannt    werden. Dabei   werden   die   viereckigen   oder   runden   Bankhaken   aus   Holz   oder   Metall   in die    dazugehörigen    Löcher    in    der    Hobelbankplatte    und    der    Hinterzange gesteckt. Die   meisten   Hobelbänke   verfügen   im   hinteren   Bereich   über   eine Beilade,   eine Vertiefung    zur    Aufnahme    von    Werkzeugen    und    kleineren    Materialstücken. Manche haben ein Schrank- oder Schubladenteil im Gestell integriert.
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Die  Hobelbank  ist die traditionelle Werkbank des Schreiners. Die    meist    recht    starke    (> 50 mm)    Arbeitsfläche    aus  Hartholz  (überwiegend aus  Rotbuche)      ruht     auf     einem     stabilen     Gestell,     welches     die     starken Schubkräfte, die bei Arbeiten wie beim  Hobeln  entstehen, leicht aufnimmt. Die    Hobelbank    hebt    sich    durch    die    vorhandenen    Spannmöglichkeiten    von einer   normalen   Werkbank   ab.   Im   Allgemeinen   verfügt   sie   an   der   linken   Seite über eine Vorderzange und an der rechten Seite über eine Hinterzange. Diese  Spannzangen  sind   bei   alten   Hobelbänken   noch   vollkommen   aus   Holz gearbeitet.     Bei     neueren     Modellen     sind     die     hölzernen     Spannbacken     an einer  Flach-    oder    Trapezgewindespindel  mit    Führungsstangen    aus    Stahl befestigt,    um    eine    möglichst    exakte    Parallelität    und    damit    bei    einseitiger Belastung   gleichmäßige   Drücke   über   die   komplette   Fläche   zu   erreichen.   Das Rundholz,    mit    dem    die    Zangen    festgezogen    werden,    wird    Bankschlüssel genannt. Mit   der   Hinterzange   können Werkstücke nicht   nur   gegen   den Tisch,   sondern auch    mit    Bankhaken    auf    der    Oberfläche    der    Hobelbank    gespannt    werden. Dabei   werden   die   viereckigen   oder   runden   Bankhaken   aus   Holz   oder   Metall   in die    dazugehörigen    Löcher    in    der    Hobelbankplatte    und    der    Hinterzange gesteckt. Die   meisten   Hobelbänke   verfügen   im   hinteren   Bereich   über   eine Beilade,   eine Vertiefung    zur    Aufnahme    von    Werkzeugen    und    kleineren    Materialstücken. Manche haben ein Schrank- oder Schubladenteil im Gestell integriert.