Kommission Kulturgut Küttigen  
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Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen in gewissen Abständen, stets andere, interessante Objekte aus unserem Schaulager.
Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Eine   Garbe    ist   in   der   Landwirtschaft   ein   Bündel   aus   Getreidehalmen,   einschliesslich   der   sich   am oberen   Ende   befindenden   Ähren.   Mehrere   Garben   werden   auf   dem   Feld   zu   Diemen   zum   Trocknen zusammengestellt. Früher   wurde   unter   anderem   in   Mitteleuropa   das   Getreide   bei   der   Getreideernte   mit   der   Sichel, Sichte   oder   Sense   gemäht   und   anschließend   zu   Garben   gebündelt,   indem   man   einige   Halme   um das   Bündel   wickelte,   um   es   zusammenzuhalten.   Zum   Trocknen   des   Getreides   stellte   man   mehrere Garben gegeneinander gelehnt auf dem Feld zusammen. Die     Garbenseile     mit     den     Holzklötzen     verbreiteten     sich     nach     dem     zweiten     Weltkrieg flächendeckend.   Sie   wurden   in   verschiedenen   Farben   hergestellt.   Die   Garbenseile   wären   nach Farben   sortiert   gewesen.   Anhand   der   Farbe   wusste   der   Landwirt   beim   späteren   Dreschen   in   der Scheune,   von   welchem   Acker   die   Garben   waren.   Ob   das   nun   stimmt   oder   es   doch   einen   ganz anderen Hintergrund hatte, weiss man leider nicht genau. Beim   Acker   angekommen   machten   sich   alle   an   die   Arbeit.   Der   Vater   und   der   Angestellte   mähten das   Getreide   mit   der   Sense.   Die   Kinder   und   die   Mutter   legten   das   Getreide   flach   aus.   Dort   musste das   Getreide   einen   Tag   lang   an   der   Sonne   trocknen.   Unter   einem   Baum   am   Schatten   assen   sie   das mitgebrachte     Essen.     Nach     der     Ruhepause     wurden     die     Garben     von     einem     Tag     vorher zusammengenommen. Für diese Arbeit brauchte man Holzgabeln mit langen Zinken. Die   Kinder   haben   die   Garbenseile    ausgelegt.     Sie   haben   grosse   Haufen   Getreide   auf   die   Seile gelegt.   Nachher   haben   sie   es   straff   zusammengebunden.   So   sind   die   Garben   entstanden.   Nachher wurden   die   Garben   von   Hand   auf   den   Wagen   geladen.   Als   der   Wagen   voll   war,   durften   die   Kinder auf den Wagen sitzen und nach Hause fahren.
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Eine   Garbe    ist   in   der   Landwirtschaft   ein   Bündel   aus   Getreidehalmen,   einschliesslich   der   sich   am oberen   Ende   befindenden   Ähren.   Mehrere   Garben   werden   auf   dem   Feld   zu   Diemen   zum   Trocknen zusammengestellt. Früher   wurde   unter   anderem   in   Mitteleuropa   das   Getreide   bei   der   Getreideernte   mit   der   Sichel, Sichte   oder   Sense   gemäht   und   anschließend   zu   Garben   gebündelt,   indem   man   einige   Halme   um das   Bündel   wickelte,   um   es   zusammenzuhalten.   Zum   Trocknen   des   Getreides   stellte   man   mehrere Garben gegeneinander gelehnt auf dem Feld zusammen. Die     Garbenseile     mit     den     Holzklötzen     verbreiteten     sich     nach     dem     zweiten     Weltkrieg flächendeckend.   Sie   wurden   in   verschiedenen   Farben   hergestellt.   Die   Garbenseile   wären   nach Farben   sortiert   gewesen.   Anhand   der   Farbe   wusste   der   Landwirt   beim   späteren   Dreschen   in   der Scheune,   von   welchem   Acker   die   Garben   waren.   Ob   das   nun   stimmt   oder   es   doch   einen   ganz anderen Hintergrund hatte, weiss man leider nicht genau. Beim   Acker   angekommen   machten   sich   alle   an   die   Arbeit.   Der   Vater   und   der   Angestellte   mähten das   Getreide   mit   der   Sense.   Die   Kinder   und   die   Mutter   legten   das   Getreide   flach   aus.   Dort   musste das   Getreide   einen   Tag   lang   an   der   Sonne   trocknen.   Unter   einem   Baum   am   Schatten   assen   sie   das mitgebrachte     Essen.     Nach     der     Ruhepause     wurden     die     Garben     von     einem     Tag     vorher zusammengenommen. Für diese Arbeit brauchte man Holzgabeln mit langen Zinken. Die   Kinder   haben   die   Garbenseile    ausgelegt.     Sie   haben   grosse   Haufen   Getreide   auf   die   Seile gelegt.   Nachher   haben   sie   es   straff   zusammengebunden.   So   sind   die   Garben   entstanden.   Nachher wurden   die   Garben   von   Hand   auf   den   Wagen   geladen.   Als   der   Wagen   voll   war,   durften   die   Kinder auf den Wagen sitzen und nach Hause fahren.