Kommission Kulturgut Küttigen  
Impressum
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen in gewissen Abständen, stets andere, interessante Objekte aus unserem Schaulager.
  Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Ein Franzose ist ein verstellbarer Schraubenschlüssel mit beidseitigem Maul. Er ist ein universelles Handwerkzeug zum Lösen und Anziehen von Schraubverbindungen. Durch Drehen des Handgriffes kann der Abstand der beiden Spannbacken stufenlos verstellt werden. Somit kann er für verschieden große vier- oder geradzahlige Mehrkante (6, 8, 10, …), z. B. für Vierkantmuttern oder -schrauben, wie auch für verschiedene Einheitensysteme (metrisch und zöllig) und nach proprietären Werknormen verwendet werden. Der Unterschied zum Engländer besteht darin, dass das Maul beidseitig vorhanden ist. Dadurch kann man bei stark festsitzenden Schrauben eine zweite Mutter gleicher Grösse in das gegenüberliegende Maul klemmen und so stärker drehen, ohne das Werkzeug zu verbiegen. Der Engländer bietet hingegen bei beengten Räumlichkeiten Vorteile.
Wie     beim     Engländer     kann     es     zum     Abgleiten     des Schlüsselkopfes    und    zur    Beschädigung    der    Schraube kommen,      wenn      die      Schlüsselweite      nicht      korrekt eingestellt   ist.   Steck-   oder   Ringschlüssel   mit   einem   Profil, das   auf   alle   Flanken   des   Schraubenkopfes   wirkt,   können grössere      Drehmomente      übertragen      als      einstellbare Schlüssel,    die    nur    auf    zwei    Seiten    angreifen.    Letztere hingegen      bieten      Vorteile,      wenn      die      Masse      des Schraubenkopfes   (oder   der   Mutter)   z. B.   durch   Rostfrass nicht Normmassen entsprechen.
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Ein Franzose ist ein verstellbarer Schraubenschlüssel mit beidseitigem Maul. Er ist ein universelles Handwerkzeug zum Lösen und Anziehen von Schraubverbindungen. Durch Drehen des Handgriffes kann der Abstand der beiden Spannbacken stufenlos verstellt werden. Somit kann er für verschieden große vier- oder geradzahlige Mehrkante (6, 8, 10, …), z. B. für Vierkantmuttern oder -schrauben, wie auch für verschiedene Einheitensysteme (metrisch und zöllig) und nach proprietären Werknormen verwendet werden. Der Unterschied zum Engländer besteht darin, dass das Maul beidseitig vorhanden ist. Dadurch kann man bei stark festsitzenden Schrauben eine zweite Mutter gleicher Grösse in das gegenüberliegende Maul klemmen und so stärker drehen, ohne das Werkzeug zu verbiegen. Der Engländer bietet hingegen bei beengten Räumlichkeiten Vorteile.
Wie     beim     Engländer     kann     es     zum     Abgleiten     des Schlüsselkopfes    und    zur    Beschädigung    der    Schraube kommen,      wenn      die      Schlüsselweite      nicht      korrekt eingestellt   ist.   Steck-   oder   Ringschlüssel   mit   einem   Profil, das   auf   alle   Flanken   des   Schraubenkopfes   wirkt,   können grössere      Drehmomente      übertragen      als      einstellbare Schlüssel,    die    nur    auf    zwei    Seiten    angreifen.    Letztere hingegen      bieten      Vorteile,      wenn      die      Masse      des Schraubenkopfes   (oder   der   Mutter)   z. B.   durch   Rostfrass nicht Normmassen entsprechen.