Kommission Kulturgut Küttigen
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen in gewissen Abständen, stets andere, interessante Objekte aus unserem Schaulager.
Schaulager
* Beiträge werden regelmässig gewechselt
Buffetuhr der Marke "Junghans" aus Schramberg im Schwarzwald Foto oben mitte: 3-Klnag-Schlagwerk mit Filz bestückten Schläger (erzeugt einen weichen Klang) und die 3 Tonstäbe. Ab 1920 gab es in der Schweiz viele Uhrengeschäfte die Junghansuhren führten. In den 1940er Jahren waren diese Uhren auch in Küttigen auf den Stubenbuffets sehr modisch und verbreitet. Frau Maurizzi weiss zu erzählen: Diese Uhr stand bei den Grosseltern auf dem Stubenbuffet und durfte nur immer von der gleichen Person «aufgezogen» werden.
Zum Uhrwerk: Rechts ist das Gangwerk, links das Schlagwerk. Der Schlüssel wird vorne auf den Vierkant im Aufzugsloch gesteckt und im Uhrzeigersinn gedreht bis es nicht mehr weitergeht. Es sollte gleichmässig gehen und sauber klackern. Die Schlagzahl harmonisiert man mit der Uhrzeit, indem man den grossen Zeiger im Uhrzeigersinn auf 12 bringt, den Schlag auslöst, mitzählt und danach einfach den kleinen Zeiger auf die passende Stunde schiebt (er sitzt nur von seinem Futter gehalten auf dem Stundenrohr).
1888 präsentierte das Unternehmen einen fünfstrahligen Stern mit einem „J“ in dessen Mitte als Markenzeichen. Im Jahr 1890 bekam dieser Stern acht Zacken und ist heute noch das Markenzeichen des Unternehmens. 1903 war Junghans mit mehr als 3000 Beschäftigten und einer Produktion von über drei Millionen Uhren pro Jahr der weltweit grösste Uhrenhersteller.
Der denkmalgeschützte Terrassenbau am ehemaligen Standort von Junghans in Schramberg
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Buffetuhr der Marke "Junghans" aus Schramberg im Schwarzwald Foto oben mitte: 3-Klnag-Schlagwerk mit Filz bestückten Schläger (erzeugt einen weichen Klang) und die 3 Tonstäbe. Ab 1920 gab es in der Schweiz viele Uhrengeschäfte die Junghansuhren führten. In den 1940er Jahren waren diese Uhren auch in Küttigen auf den Stubenbuffets sehr modisch und verbreitet. Frau Maurizzi weiss zu erzählen: Diese Uhr stand bei den Grosseltern auf dem Stubenbuffet und durfte nur immer von der gleichen Person «aufgezogen» werden.
1888 präsentierte das Unternehmen einen fünfstrahligen Stern mit einem „J“ in dessen Mitte als Markenzeichen. Im Jahr 1890 bekam dieser Stern acht Zacken und ist heute noch das Markenzeichen des Unternehmens. 1903 war Junghans mit mehr als 3000 Beschäftigten und einer Produktion von über drei Millionen Uhren pro Jahr der weltweit grösste Uhrenhersteller.
Zum Uhrwerk: Rechts ist das Gangwerk, links das Schlagwerk. Der Schlüssel wird vorne auf den Vierkant im Aufzugsloch gesteckt und im Uhrzeigersinn gedreht bis es nicht mehr weitergeht. Es sollte gleichmässig gehen und sauber klackern. Die Schlagzahl harmonisiert man mit der Uhrzeit, indem man den grossen Zeiger im Uhrzeigersinn auf 12 bringt, den Schlag auslöst, mitzählt und danach einfach den kleinen Zeiger auf die passende Stunde schiebt (er sitzt nur von seinem Futter gehalten auf dem Stundenrohr).
Der denkmalgeschützte Terrassenbau am ehemaligen Standort von Junghans in Schramberg