Kommission Kulturgut Küttigen  
Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Unsere Textilien Diverse Textilien wie Kleider und Stickereinen, werden im Spittel gelagert und bei Gelegenheit ausgestellt.
Tischdecke in Handarbeit             
Leinen-Tischdecke, angefertigt und bestickt von Frau Anna Wehrli- Emmenegger. Grösse: 190 cm x 170 cm Diese Decke stammt aus selbstangebautem Flachs auf der Neumatt in Küttigen. 
Hohlsaum     ist     eine     Handarbeitstechnik,     mit     der     Stoffkanten     an leinenbindigen    Stoffen    (v.    a.    an    Weisswäsche    wie    Tischdecken, Bettlaken   und   Schürzen)   dekorativ   versäubert   wurden.   Er   zählt   zu den einfacheren Varianten der Durchbrucharbeit. Die   Stoffkante   wird   zweifach   umgeschlagen,   wie   es   beim   Versäubern von   Säumen   üblich   ist.   Dort,   wo   der   erste   Umschlag   zu   liegen   kommt, werden      mehrere      Fäden      parallel      zur      umgeschlagenen      Kante ausgezogen.    Dadurch    liegt    ein    Teil    der    quer    zum    Saum    liegenden Fäden   frei.   Der   Nähfaden   wird   im   umgeschlagenen   Saum   befestigt, dann   schlingt   man   den   Nähfaden   um   einige   (üblicherweise   drei   bis fünf)     der     freiliegenden     Fäden     und     sticht     wieder     durch     den umgeschlagenen   Saum.   Führt   man   dies   fort,   indem   man   jedes   Mal   die gleiche    Anzahl    Querfäden    umschlingt,    werden    die    Querfäden    zu Bündeln    zusammengefasst,    sodass    sich    entlang    des    Saums    kleine Löcher    bilden.    Der    Nähfaden    tritt    gegenüber    den    Löchern    optisch zurück.    Diese    Unauffälligkeit    des    Nähfadens    galt    insbesondere    im späten   19.   und   frühen   20.   Jahrhundert   als   erwünscht.   Im   Verlauf   des 20. Jahrhunderts geriet Hohlsaum außer Mode.
Schaulager
Kommission Kulturgut Küttigen  
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Unsere Textilien Diverse Textilien wie Kleider und Stickereinen, werden im Spittel gelagert und bei Gelegenheit ausgestellt. So alt wie die Menschheit selbst              ist das Bedürfnis sich zu kleiden.
Hohlsaum     ist     eine     Handarbeitstechnik,     mit     der     Stoffkanten     an leinenbindigen    Stoffen    (v.    a.    an    Weisswäsche    wie    Tischdecken, Bettlaken   und   Schürzen)   dekorativ   versäubert   wurden.   Er   zählt   zu den einfacheren Varianten der Durchbrucharbeit. Die   Stoffkante   wird   zweifach   umgeschlagen,   wie   es   beim   Versäubern von   Säumen   üblich   ist.   Dort,   wo   der   erste   Umschlag   zu   liegen   kommt, werden      mehrere      Fäden      parallel      zur      umgeschlagenen      Kante ausgezogen.    Dadurch    liegt    ein    Teil    der    quer    zum    Saum    liegenden Fäden   frei.   Der   Nähfaden   wird   im   umgeschlagenen   Saum   befestigt, dann   schlingt   man   den   Nähfaden   um   einige   (üblicherweise   drei   bis fünf)     der     freiliegenden     Fäden     und     sticht     wieder     durch     den umgeschlagenen   Saum.   Führt   man   dies   fort,   indem   man   jedes   Mal   die gleiche    Anzahl    Querfäden    umschlingt,    werden    die    Querfäden    zu Bündeln    zusammengefasst,    sodass    sich    entlang    des    Saums    kleine Löcher    bilden.    Der    Nähfaden    tritt    gegenüber    den    Löchern    optisch zurück.    Diese    Unauffälligkeit    des    Nähfadens    galt    insbesondere    im späten   19.   und   frühen   20.   Jahrhundert   als   erwünscht.   Im   Verlauf   des 20. Jahrhunderts geriet Hohlsaum außer Mode.
Leinen-Tischdecke, angefertigt und bestickt von Frau Anna Wehrli- Emmenegger. Grösse: 190 cm x 170 cm Diese Decke stammt aus selbstangebautem Flachs auf der Neumatt in Küttigen.