Kommission Kulturgut Küttigen  
Impressum
Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Unsere Textilien Diverse Textilien wie Kleider und Stickereinen, werden im Spittel gelagert und bei Gelegenheit ausgestellt. Heutiges Thema: Die Nähmaschine
Die Maschinentypen Die          Grundform          der          Nähmaschine          ist          die          rechtsständige Flachbettnähmaschine.     Für     besondere     Arbeitsgänge     sind     entsprechende Nähmaschinenformen   entwickelt   worden,   die   wie   folgt   zu   unterscheiden   sind: Flachbett-,    Sockel-,    Säulen-,    Freiarm-    und    Blocknähmaschine.    Es    wurden auch     vereinzelt     linksständige     Nähmaschinen     gebaut,     die     Armmaschine unterteilt      sich      in      freiarm-,      armabwärts-      und      armaufwärtsnähende Ausführungen.   Die   Säulenmaschine   gibt   es   in   mehreren   Säulenhöhen   und   - konstruktionen      sowie      mit      drehbarer      Kurbelsäule      in      verschiedenen Ausführungen.
Animation der Nahterzeugung
Einfacher   Schnellnäher,   Doppelsteppstich   mit Kapsellüfter    und    Untertransporteur,    Nähfuss mit Teflon belegt
Untertransporteur    bewegt    den Stoff (im Bild nach links)
Zusammenspiel von Nadel und Faden Zur   Herstellung   einer   Naht   innerhalb   eines   Gewebes   werden   ein   oder   mehrere Fäden   (Nähgarn)   durch   Nähen   miteinander   verknüpft,   wobei   der   sogenannte Oberfaden zuvor mit einer Nadel durch das Gewebe geschoben wird. Ein   Greifer   übernimmt   nach   dem   Durchstich   der   Nähnadel   durch   das   Nähgut einen   Teil   des   zunächst   an   der   Nadel   anliegenden   Oberfadens;   dieser   muss dem   Greifer   zuvor   zugänglich   gemacht   werden.   Das   erfolgt   meist   durch   den Schlingenhub,   eine   Nadelbewegung,   die   nach   dem   unteren   Totpunkt   der   Nadel in Richtung Ausstich erfolgt und den Faden von der Nadel löst. Die   nun   folgende   Verschlingung   bei   der   Doppelsteppstichmaschine   geschieht entweder    durch    Hindurchführen    eines    Spulenfadenwickels    zwischen    Nadel und   großgezogener   Fadenschlinge,   wobei   Spulenfaden   abgewickelt   wird,   oder durch   Umführen   der   Fadenschlinge   um   einen   Spulenwickel.   Das   Bild   zeigt   die Umführung   einer   Fadenschlinge   eines   einfach   vertikal   umlaufenden   Greifers um   einen   Spulenfadenwickel   zur   Bildung   des   Doppelsteppstiches.   Die   meisten heute     gebauten     gleichförmig     umlaufenden     Greifersysteme     machen     zwei Umdrehungen    pro    Stich,    allerdings    werden    auch    Greifersysteme    mit    drei Umdrehungen   pro   Stich   gebaut.   Die   horizontal   umlaufenden   Greifersysteme erlauben       das       Wechseln       der       Spule       von       oben.       In       preiswerten Haushaltsnähmaschinen      werden      oft      auch      oszillierende      Greifersysteme eingesetzt.
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Zusammenspiel von Nadel und Faden Zur   Herstellung   einer   Naht   innerhalb   eines   Gewebes   werden   ein   oder   mehrere Fäden   (Nähgarn)   durch   Nähen   miteinander   verknüpft,   wobei   der   sogenannte Oberfaden zuvor mit einer Nadel durch das Gewebe geschoben wird. Ein   Greifer   übernimmt   nach   dem   Durchstich   der   Nähnadel   durch   das   Nähgut einen   Teil   des   zunächst   an   der   Nadel   anliegenden   Oberfadens;   dieser   muss dem   Greifer   zuvor   zugänglich   gemacht   werden.   Das   erfolgt   meist   durch   den Schlingenhub,   eine   Nadelbewegung,   die   nach   dem   unteren   Totpunkt   der   Nadel in Richtung Ausstich erfolgt und den Faden von der Nadel löst. Die   nun   folgende   Verschlingung   bei   der   Doppelsteppstichmaschine   geschieht entweder    durch    Hindurchführen    eines    Spulenfadenwickels    zwischen    Nadel und   großgezogener   Fadenschlinge,   wobei   Spulenfaden   abgewickelt   wird,   oder durch   Umführen   der   Fadenschlinge   um   einen   Spulenwickel.   Das   Bild   zeigt   die Umführung   einer   Fadenschlinge   eines   einfach   vertikal   umlaufenden   Greifers um   einen   Spulenfadenwickel   zur   Bildung   des   Doppelsteppstiches.   Die   meisten heute     gebauten     gleichförmig     umlaufenden     Greifersysteme     machen     zwei Umdrehungen    pro    Stich,    allerdings    werden    auch    Greifersysteme    mit    drei Umdrehungen   pro   Stich   gebaut.   Die   horizontal   umlaufenden   Greifersysteme erlauben       das       Wechseln       der       Spule       von       oben.       In       preiswerten Haushaltsnähmaschinen      werden      oft      auch      oszillierende      Greifersysteme eingesetzt.
Einfacher   Schnellnäher,   Doppelsteppstich   mit Kapsellüfter    und    Untertransporteur,    Nähfuss mit Teflon belegt
Animation der Nahterzeugung
Untertransporteur    bewegt    den Stoff (im Bild nach links)
Die Maschinentypen Die   Grundform   der   Nähmaschine   ist   die   rechtsständige   Flachbettnähmaschine. Für      besondere      Arbeitsgänge      sind      entsprechende      Nähmaschinenformen entwickelt    worden,    die    wie    folgt    zu    unterscheiden    sind:    Flachbett-,    Sockel-, Säulen-,     Freiarm-     und     Blocknähmaschine.     Es     wurden     auch     vereinzelt linksständige     Nähmaschinen     gebaut,     die     Armmaschine     unterteilt     sich     in freiarm-,       armabwärts-       und       armaufwärtsnähende       Ausführungen.       Die Säulenmaschine   gibt   es   in   mehreren   Säulenhöhen   und   -konstruktionen   sowie mit drehbarer Kurbelsäule in verschiedenen Ausführungen.